Verluste bei HP trübten die gute Stimmung an der Börse nicht. Gute Konjunkturdaten und positive Signale vom US-Arbeitsmarkt...
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Nächste Aktualisierung Do. 24.05.2012

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Sehr geehrte Investoren,

wir fühlen uns weiterhin sehr wohl mit dem 50% Cashpolster, welches wir im Investor-Depot aktuell besitzen. Wir denken, dass wir damit alles richtig machen und aktuell die richtige Strategie gewählt haben.

Die Eurozone rückt ihrem Ende theoretisch näher als vor einem Jahr. Theoretisch bedeutet nicht praktisch, aber es erscheint vertretbar, eine möglichst objektive Zusammenfassung der wichtigsten ökonomischen Fakten zu diskutieren. Denn alleine daran orientieren sich am Ende die Märkte. Frankreich gehört seit einer Woche dazu.

1.) Wer nicht arbeitet, aber gut leben möchte, verliert seine ökonomische Potenz. Daran kommt niemand vorbei. Monsieur Hollande stellte unmittelbar nach der Wahl klar, dass Frankreich seine Lebensweise nicht zur Disposition stellt, jedoch Geld benötigt, um sie beizubehalten. Das sind klare Worte und ein Affront „à la française“. Italiens Premier Monti legte 12 Stunden später nach: „Wir brauchen den Euro-Bond sofort.“

2.) Die Ausgangslage von Frankreich und Italien ist unmissverständlich klar. Die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder ist durch die hohen Kosten für Produktion so weit zurückgefallen, dass es 10 Jahre oder länger dauert, dies zu korrigieren. Die Folge für die Handels- und Leistungsbilanz beider Länder steht im unmittelbaren Zusammenhang dazu. Eine solche Situation ist mit neuen Schulden weder zu überwinden noch ist daraus eine echte Wachstumsstrategie zu entwickeln. Es gibt keinen Volkswirt, der daran zweifeln kann. Wie auch immer Wachstum generiert werden sollte/könnte: Erst müssen beide Länder saniert werden, um wachsen zu können.

3.) Deutschland hat ökonomisch nichts zu befürchten. Weder von den genannten Problemen in Frankreich und Italien noch in Griechenland. Dafür wird es aber mit Sicherheit Geld verlieren. Beides ist sorgfältig voneinander zu unterscheiden. Fällt Griechenland aus der Eurozone heraus, ist dies ökonomisch zu ignorieren. Werden Frankreich und Italien nicht daran gehindert, ihre ökonomische Schieflage mit viel Geld zu verschleiern, bricht die Eurozone später auseinander. Gleichgültig, welche Regierung gerade am Ruder ist.

4.) Für alle Problemländer ist der Euro die einzige Geldquelle zum Überleben. Wer ihn verlässt, gerät in eine Existenzkrise. Deshalb sind für diese Länder der Euro-Bond und die EZB-Liquidität die zurzeit einzige Möglichkeit, aus diesem Dilemma herauszukommen. Die EZB-Liquidität vom Jahresanfang ist jedoch bereits weitgehend aufgebraucht. Sie sorgte für die Umfinanzierung fälliger Anleihen, aber weder an Tilgung noch für sinnvolle Investitionen. Wir hatten dieses Scheingeschäft exakt beschrieben.

Das Resümee ist eindeutig: Ob die Eurozone zerbricht, entscheiden die Märkte. Für alle Sozialisten genügt ein Blick in die Gedanken ihres Stammvaters Karl Marx: „Die Ökonomie entscheidet die Politik.“ (Das Kapital, Band 1)


www.investor-depot.com
Investment WKN Anzahl Kaufkurs - Datum Wert 16.05.2012 Performance
Musterdepot-Startbetrag 02.01.2012 100.000,00 Euro
Bargeld 81.157,00 Euro
Aktueller Trading-Stand 150.927,00 Euro
Trading-Performance in 2012 +50,93%
MIFA A0B95Y 3.000 6,00 € - 17.02.2012 8,59 € +43,17%
Dürr 556520 1.000 34,10 € - 02.01.2012 44,00 € +29,03%

MIFA (WKN A0B95Y)

760 Prozent Kursgewinn in den letzten drei Jahren. Für einen Fahrradhersteller eine wirklich atemberaubende Performance. Dafür gab es auf der Hauptversammlung für Vorstand Peter Wicht von den Aktionären auch jede Menge Applaus.

Peter Wicht brachte es schnell auf den Punkt: „Die MIFA ist auf dem deutschen Fahrradmarkt optimal positioniert", so der Vorstand gegenüber den Aktionären. Letztere hatten wirklich keinen Grund zur Klage. Umsatz und Ertrag befinden sich auf Rekordkurs, die Aktie ist einer der Top-Performer unten den deutschen Nebenwerten und zu guter letzt hat sich mit dem AWD-Gründer Carsten Maschmeyer noch ein interessanter Ankeraktionäre bei der MIFA eingekauft.

Gelungener Deal
„Im vergangenen Geschäftsjahr ist uns der Einstieg in das Zukunftssegment ‚E-Mobilität' gelungen, und diese Erfolgsgeschichte haben wir im laufenden Jahr bereits fortgeschrieben", so Peter Wicht weiter. Besonders hob Wicht die Übernahme des Berliner E-Bike-Herstellers Grace hervor. Zwar gab es durch die Integration im ersten Quartal 2012 noch eine Ergebnisbelastung, jedoch dürfte Grace in Zukunft für steigende Margen bei der MIFA sorgen. Schließlich hat sich das Unternehmen als Technologieführern im Premiumsegment positioniert. „Auch für das Geschäftsjahr 2012 sind wir sehr zuversichtlich - und das liegt nicht zuletzt auch an Grace", so der MIFA-Vorstand weiter.

Es läuft
Aber nicht nur der E-Bike-Boom hat die Geschäfte der MIFA in den ersten drei Monaten 2012 angetrieben. Wicht & Co steigerten den Umsatz um 7,4 Prozent auf 39,8 Millionen Euro steigern. Überproportional dazu ging es mit dem EBIT von 37 Millionen Euro auf 39,8 Millionen Euro nach oben. Ein Plus von 18,7 Prozent.

E-Bikes gefragt
Zwar wurden mit 209.000 Räder rund 6,7 Prozent weniger Zweiräder verkauft als im Vorjahreszeitraum. Diesen Rückgang konnte MIFA allerdings mehr als kompensieren. In erster Linie wurden die höherpreisigen E-Bikes an die Frau beziehungsweise an den Mann gebracht. Diese werden allen voran von den großen Einzelhandelsketten vertrieben.

Die MIFA-Aktie ist in den letzten Tagen wieder etwas zurückgefallen. In Finanzkreisen wird ein unprofessionell durchgeführter Verkauf eines Small-Cap-Fonds als Grund angeführt. Dieser hat dem Vernehmen nach seine MIFA-Position nun aber komplett verkauft. Im Bereich der 8-Euro-Marke hat die Aktie daher wieder gedreht. Die Aussichten für die MIFA bleiben unverändert positiv. Anlegern eröffnet sich eine interessante Nachkaufchance.

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Dürr (WKN 556520)

Der Autozulieferer Dürr hat im ersten Quartal des Jahres Gewinn und Umsatz erheblich gesteigert. Nach Steuern erzielte das im MDax notierte Unternehmen einen Gewinn von 17,2 Millionen Euro nach 1,8 Millionen im Vergleichszeitraum vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 56,8 Prozent auf 562,4 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr 2012 erwarte Dürr ein Umsatzplus von mindestens fünf Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 5,5 und sechs Prozent, hieß es weiter. Der Umsatz solle um mindestens fünf Prozent auf über zwei Milliarden Euro steigen. Von den konjunkturellen Problemen in West- und Südeuropa sei Dürr „kaum betroffen“, stellte der Dürr-Vorstandsvorsitzende Ralf Dieter fest.

Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Dürr nach einer Investorenveranstaltung von 60,00 auf 62,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die Umsatz- und Auftragsprognosen für den Anlagenbauer für die Autoindustrie erhöht, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der Anlagehintergrund sei nach wie vor attraktiv. Die deutlich gestiegene Zahl installierter Anlagen eröffne im Dienstleistungsgeschäft beachtliche und profitable Möglichkeiten. Zudem sorgten neue Technologienfür zusätzliches Wachstumspotenzial.

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www.investor-depot.com - Kontenbewegungen
Investment WKN Kauf Datum/Stück Verkauf Datum Performance
Brenntag A1DAHH 72,40 € 02.01.2012
200 Stücke
86,39 € 13.02.2012 +19,32%
SAP 716460 41,00 € 02.01.2012
200 Stücke
54,19 € 15.03.2012 +32,17%
Dialog Semi. 927200 12,50 € 02.01.2012
3.000 Stücke
18,80 € 27.03.2012 +50,40%
Bauer 516810 23,42 € 28.03.2012
800 Stücke
19,99 € 11.04.2012 -14,65%
Gildmeister 587800 12,95 € 16.03.2012
4.000 Stücke
15,06 € 26.04.2012 +16,29%
Kizoo CMBT11 10,54 € 12.04.2012
1.500 Stücke
12,69 € 03.05.2012 +20,40%

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Gold - Aktuelle Analyse

Gold testet seinen zweiten Korrekturboden!
Mitten in den Turbulenzen um das französische Wahlergebnis und der neuen Griechen¬krise fiel der Goldpreis überraschend um rund 7 % zurück. Das Gegenteil wäre eigentlich normal gewesen, nämlich Flucht ins Gold, wenn es in der Welt kriselt. Damit steht der Goldpreis vor der entscheidenden Frage: Wo liegt das endgültige Korrektur-Tief nach der Super-Hausse der vergangenen Jahre?

Die Dt. Bank prognostiziert soeben einen Goldpreis von 2.000 Dollar bis zum Jahresende. Es ist die zurzeit mutigste Prognose. Allerdings mit der Einwendung, dass es vorher noch einen neuen Tiefstpreis geben könnte. Vertreter von Hedge-Funds sehen es anders: Sie erwarten einen deutlich tieferen Goldpreis, aber wagen keine längerfristige Zukunftsprognose. Das ergibt voraussichtlich einen Sinn. Denn der Goldpreis hängt nicht vom effektiven Markt, sondern allein von den Investoren ab. Darin liegt im Moment die kritische Situation der Einschätzung.

90 % des täglichen Goldmarktes hängt von den Dispositionen der ETF-Fonds ab. Darin stecken keine Staatsgelder, sondern ausschliesslich private Investoren aller Art. Möglich ist allerdings, dass einige Staaten verdeckt über ETF operieren, was nicht nachweisbar ist. Das Kräfteverhältnis unter diesen Investoren lässt sich erahnen.

Der grösste Goldfonds deckt 24 % dieses Marktsegments ab. Der letzte Preisrutsch für Gold beruhte auf dem Rückzug eines amerikanischen Hedge-Funds im Volumen von 1,6 Mrd. Dollar. Das ergab im Dez. 2011 einen Preisrückgang um rund 10 %. Wer Kenntnis von solchen Verkaufsabsichten hat, muss also eine deutliche Korrektur des Goldpreises in Rechnung stellen. Darauf beruht die zitierte Meinung aus London. Warum?


%
ETFS Physical Gold
24
Gold Bullion Securities
20
Xetra Gold
9
db Physical Gold Euro Hedged ETC
4
db x-trackers DBLCI-Oy Balanced ETF
3
ETFS Physical Silver
3
Lyxor ETF Commodities CRB
2
ETFS Agriculture DJ-UBSCISM
2
ETFS Physical Platinum
2
iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap
2
db Physical Gold ETC (Eur) ETC
2
ETFS All Commodities DJ-UBSCISM
2
ETFS WTI Crude Oil
2
ETFS Brent Oil 1-month
1
Andere
23

Der Goldpreis wurde von der europäischen Schuldenkrise nur sehr begrenzt beeinflusst, obwohl der Goldabsatz an private Anleger in Deutschland absolute Rekorde erreichte.

Gemessen im Wert sind es jedoch vergleichbar geringe Beträge.
Der Goldpreis hat technisch gesehen zwei Korrektur-Ebenen. Die erste liegt zwischen 1.500 und 1.540 Dollar je Unze, die zweite zwischen 1.360 und 1.440. Fokussieren Sie darauf Ihr besonderes Interesse und die Beachtung unseres Vorschlages vom 17.04.2012 unter dem Begriff „Best-Gold-Portfolio“. Wir bitten um frühzeitige Disposition, um handlungsfähig zu sein.


Mit freundlichen Grüßen,
Ihr
Paul Balthasar

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